Mika ist 10 Jahre alt. Ein Chaos der Gefühle tobt in diesem Kind. Es wütet im Bauch, zerrt an den Gedanken, will ausbrechen und kaputtmachen. Da hinein stolpert ein kleiner Wanderzirkus mit zwei neugierigen Clowns. Sie sehen hin, sie hören zu, sie fühlen mit. Sie laden Mika ein in die fantastische Manege des Seelenzirkus. Mit höchst gefährlichem Drahtseilakt, ungezähmter Verwandlungskunst und viel Humor fordern sie das Chaos der Seele heraus und entdecken die Geschichte dahinter: Mikas Papa hat eine Krankheit –
Depression. Die hat nicht nur bei ihm alles durcheinandergewirbelt, sondern
gleich bei der ganzen Familie. Ein echtes Chaos!
Das zeitgenössische Figurentheaterstück begibt sich mit Material, Objekt und Figur auf eine Entdeckungsreise in das menschliche Innenleben.
Wie funktioniert es?
Wie kann es krank werden?
Und was dann?
Mit wenigen Worten erzählt das Figurentheater Julia Raab davon, dass alle Gefühle, egal wie wild und unberechenbar sie erscheinen, sein dürfen. Und dass man weniger allein ist, wenn man anfängt darüber zu sprechen.
Figurentheater über Gefühlschaos und Gedankenwirrwarr für alle ab 8 Jahre.
Partner & Förderer
Eine Produktion des Figurentheater Julia Raab in Kooperation mit dem Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V., dem Trägerwerk Sozialer Dienste Sachsen-Anhalt und dem WUK Theater Quartier.
Gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, den
Fonds Darstellende Künste e.V. und die Stadt Halle (Saale).
Produziert im Atelier fiese8 und im WUK Theater Quartier.





















Mikas Seelenzirkus ist eine emotionale, magische Reise für die ganze Familie.
Ein Stück, das berührt, stärkt und verbindet – besonders für Familien, in denen psychische Erkrankungen wie Depressionen eine Rolle spielen.
An alle Mamas, Papas und Großeltern, die mit einer psychisch erkrankten Person leben: Kommt mit euren Kindern und Enkelkindern und erlebt Mikas Seelenzirkus gemeinsam.
Diese eindrucksvolle Inszenierung widmet sich der Frage:
Wie erleben Kinder es, wenn Mama oder Papa psychisch krank sind?
Wie gehen sie mit ihren Gefühlen und Gedanken um?
Die Aufführung nimmt uns mit auf eine Reise voller Mitgefühl, künstlerischer Tiefe und versöhnlicher Annahme – eingebettet in faszinierende Kulissen und eine farbenfrohe Bildsprache, die lange nachwirkt.
Botschaften wie
„Es ist normal, wie du dich fühlst“,
„Es ist nicht deine Schuld“,
„Du darfst Kind sein – ganz so, wie du eben gerade bist“,
„Du bist – und das ist gut so!“
machen Mut und geben Kraft.
Auch das Thema Schuld – oft über Generationen weitergetragen – bekommt hier die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Mikas Seelenzirkus ist nicht nur für betroffene Kinder und Angehörige wertvoll, sondern auch für alle „groß gewordenen Kinder“ unserer Zeit.
Darüber reden hilft.
In Selbsthilfegruppen, im vertrauten Gespräch oder durch kreative Ausdrucksformen – das Teilen von Erfahrungen kann entlasten, verbinden und neue Wege öffnen.
Dieses Stück lädt dazu ein, ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig zu stärken.
Ein Besuch lohnt sich – zum Fühlen, Verstehen und Weitertragen.