Die Dicke – spielt Medea
Eine tragische Lebensgeschichte in Plastiktüten

Ein Maskensolo

Von ihrem Trolley begleitet streift eine Frau durch die Straßen. Man nennt sie die Dicke.
Alleine kommt sie jeden Abend irgendwo an und lässt sich nieder. Sie spricht nicht. Aus ihren zahlreichen Plastiktüten zieht sie Bruchstücke ihrer Lebensgeschichte. Ein abgetragener Schuh, ein alter Mantel, eine verschmutzte Puppe.
Mit diesen Habseligkeiten erzählt sie die tragischste Geschichte einer Frau. Die Dicke, eine moderne Medea.
Die Dicke – Ankündigung-Presse-Technik
Auszeichnungen
2016
- Award 'Original Puppet Interpretation'; AnimArt Puppet World Carnival, Lodz, Polen
2014
- Auszeichnung für herausragende Arbeit, UNIMA Iran
- Award: ‚Interpretation of modern life inspired by Classical Literature‘; Harmony World Puppet Carnival, Bangkok, Thailand
- Award of the International Festival of Students Puppet Theater, University of Art Tehran, Iran
Presse- & Publikumsstimmen
„Die Dicke Dame – ganz toll!
Sehr fein und nuanciert im Ausdruck!“
Gästebuch FITZ!, Stuttgartnacht, Zuschauer, 19.Oktober 2013
„[…] stumm – super!“
Gästebuch FITZ!, Stuttgartnacht, Zuschauer, 19.Oktober 2013
“(…) Und während die Festgäste zum Eingang des Wilhelmspalais strömten, quetschte sich Julia Raab als “Die Dicke” durch die Reihen. Eine Obdachlose monströsen Ausmaßes, eine moderne Medea. Aus alten Plastiktüten erzählt sie – ohne Worte ihr Leben. Eine hochbeeindruckende Bachelorprüfung, von der noch gesprochen werden wird. (…)”
Stuttgarter Nachrichten, Brigitte Jähnigen, 03. Juni 2013
” Ein Wannenbad würde vermutlich nicht schaden. Das Oberteil müsste auch mal in die Wäsche. Keine Frage: diese Frau hat schon bessere Zeiten erlebt. Jetzt zieht sie mit ihrem Hackenporsche und zahllosen Plastiktüten durch die Straßen, weil sie kein Zuhause mehr hat. Schön ist sie wahrlich nicht anzuschauen mit ihren Leggins, durch die sich das Oberschenkelfett drückt. Die Haare sind ausgedünnt, lang und fettig, die Nase rot und knollig, das Gesicht grau und speckig.(…)
Julia Raab ist in jedem Fall ein vielversprechendes Talent. In ihrem Solo bilanziert sie ohne Text eine traurige Lebensgeschichte, die ahnen lässt, dass auch diese gescheiterte, tragikomische Frau, die jenseits der Gesellschaft lebt Sehnsüchte und Träume hat. (…)
Dabei ist diese kleine, feine Inszenierung subtil, melancholisch und bitter, ist hier selbstironisch, dort scharf gesellschaftskritisch. (…)”
Stuttgarter Zeitung, Adrienne Braun, 05. Juni 2013
„[…] Verlottert, einen mit diversen Discounterplastiktüten schwer bepackten Einkaufstrolley schiebend, schlurft die Dicke aus dem Dunkeln nach vorn ins Bühnenlicht. Als das Publikum (gar nicht heimlich) über die skurrile Verliererin zu lachen beginnt, winkt die Dicke energisch ab. Mag sie auch schmutzig und heruntergekommen sein, ist sie doch eine Persönlichkeit mit Träumen und Sehnsüchten, Ecken, Kanten und Macken. Mit teils winzigen, dafür aber um so wirkungsvolleren Gesten bringt Julia Raab in ihrer Abschlussinszenierung am Stuttgarter Studiengang den zart fühlenden und verletzlichen Menschen hinter der Aussteigerfassade zum Vorschein und zeichnet das berührende Portrait einer gesellschaftlichen Randfigur. […]“
Double – Magazin für Puppen-, Figuren- und Objekttheater; Artikel: „Animierte Stadt oder Doppelt hält besser“, S. 43, Yvonne Dicketmüller und Anke Meyer, Ausgabe 2/2013
Bei Interesse kann eine DVD (Trailer und Dokumentation) zugeschickt werden! Kontaktieren Sie mich!
Details
Schon 4 Preise geholt
Gast auf 20 Festivals
Insgesamt 68 gespielte Aufführungen
Schon 5044 Zuschauer
Team
- Spiel und Ausstattung
- Julia Raab
die dicke ankuendigung presse technik2 Download
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Beitrag: Besondere Auszeichnung

Für die Inszenierung 'Die Dicke - spielt Medea' bin ich von der Jury des Harmony World Puppet Carnivals ausgezeichnet worden.
Beitrag: Auszeichnungen aus Tehran

Der Leiter des Deutschen Sprachinstituts in Tehran überreichte mir die Auszeichnungen für die Inszenierung 'Die Dicke - spielt Medea'.
Beitrag: Trailer ist da!
Zugehöriger Inhalt
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