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Rückblick: Hellwach-Festival

Logo „Hellwach 2012“; Quelle: Helios Theater De

Anfang November letzten Jahres war ich für drei Tage beim Kinder- und Jugendtheaterfestival in Hamm.

Gespräch über Jugendliche und Objekttheater

Aufmerksam auf das Festival, bin ich durch den Hinweis, dort wird ein Gespräch mit dem Titel „Jugendliche und Objekttheater – Eine Seltenheit? Eine neue Mode?“ angeboten.
Leider ist diese Gespräch nicht wirklich zustande gekommen, da sich kein Experte für dieses Thema gefunden hatte. Es wurde demnach mäßig in offener Runde unter TheatermacherInnen gesprochen, aber eigentlich hat niemand Stellung bezogen bzw. ernstzunehmende Erfahrungen in diesem Bereich gemacht, die diskussionswürdig wären. Schade.

Next generation und Neue Linie

Trotz der Enttäuschung war die Fahrt dorthin kein Reinfall.

Ich habe einige spannende Stücke gesehen, die mich noch zwei Monate danach beschäftigen. Außerdem fand ein Gespräch über Experimentierplätze im Kinder- und Jugendtheater statt, in dem „next generation“-Teilnehmer über ihre Erfahrungen berichteten und rund um die Frage „Warum braucht das Kinder- und Jugendtheater Nachwuchs-Förderung?“ diskutiert wurde. Das Gespräch leitete Annette Israel, Kinder- und Jugendtheaterzentrum der Bundesrepublik Deutschland.

Im Rahmen des Experimentier-Programms „Neue Linie“ des Helios Theaters wurde ein autobiographisches Live Feature gezeigt und eine mir neue Form Theater für die Allerkleinsten zu machen.

Drei Inszenierungen aus Deutschland, Frankreich und Schottland

Das Live Feature „An meinen toten Vater“ vom Freien Theaterduo RodewaldFoest Produktion hat mich sehr berührt. Die zehn ZuschauerInnen durften sich frei im Raum bewegen, über synchronisierte MP3-Player und Kopfhörer lauschte man dem Sound und den Texten des Schauspielers. Eine sehr intime Situation wurde dadurch geschaffen.  Das authentische Spiel der beiden Schauspieler im leeren Theaterraum und der, dem Objekttheater sehr nahem, Umgang mit Requistiten hat mich beeindruckt und sehr interessiert.

In „Aluminiaturen“ von Barbara Mélois aus Frankreich zauberte die Spielerin aus einfacher Alufolie eine bildreiche Liebesgeschichte.

Das Stück „Ich und Alfi“ von Frozen Charlotte Production & Heather Fulton aus Schottland für Kinder ab 3 Jahren war für mich ein schöner Abschluss des Festivals. Drei Männer in bunter Sportkleidung, elektronische Live Musik und immer wiederkehrende Konflikte, die tänzerisch gelöst werden. Ja und Nein sind die einizigen Worte die gesprochen werden, sie sind der Motor für den weiteren Spielverlauf. Ein herrlicher Spaß für groß und klein.

(K)ein Flop

Trotz des Reiseaufwands für nur drei Tage hat sich der Besuch in Hamm für mich sehr gelohnt. Zumal ich in einer Kirche noch die Ausstellung „Glückliche Lichter“ des französischen Künstlers Flop besuchen konnte – ein begehbares Installationskonzept aus Licht, Projektionen und Reflektionen.
Einige Fotos, die hoffentlich einen Eindruck dieser Kunst verschaffen können.

Ich fand das Stück GRANDIOS! Es hat so viele Facetten erfasst und war dabei nie anbiedernd oder verharmlosend.
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über Der schwarze Hund

Figurenspielerin & Theaterpädagogin

Julia Raab

In Halle (Saale) bin ich seit 2013 zu Hause.

Im Atelier fiese8 arbeite ich an neuen Figurentheater-Produktionen, Lesungen, Figuren & Objekten.

Mit meinen Produktionen bin ich im In- und Ausland unterwegs auf Festivals und auf Gastspielreise.

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