Es gibt Zeiten, in denen man welkt

2016

Käthe Vordtriedes Leben vor und nach dem 30. Januar 1933 - Eine Szenische Lesung von und mit Bianca Pick und Julia Raab

Szenische Lesung 'Es gibt Zeiten in denen man welkt'

Es gibt Zeiten, in denen man welkt

Käthe Vordtriedes Leben vor und nach dem 30. Januar 1933

Eine Szenische Lesung von und mit Bianca Pick und Julia Raab

Unter dem Titel „Mein Leben in Deutschland“ fordert 1939 ein Preisausschreiben Emigranten rundum den Globus dazu auf, über ihr Leben in Deutschland zu berichten. Unter den Einsendungen befand sich die Autobiografie Käthe Vordtriedes (1891-1964), der im gleichen Jahr nur knapp die Flucht vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten in die Schweiz gelang. Dort erfährt sie von der Ausschreibung und berichtet über ihr Leben, das für sie als Jüdin immer bedrohlicher wurde. Nachdem ihr Manuskript jahrzehntelang unauffindbar war, wollen wir aus der erst 1999 entdeckten Autobiografie Es gibt Zeiten, in denen man welkt lesen.

Publikumsstimmen

„[…]Bianca Pick stellt uns Käthe Vordtriede vor. Eine Frau, Journalistin bis zur Machtergreifung der Nazis, die mit ihrer Flucht vor dem Tod auf eine neue, bessere Zukunft hofft. Sie kann nicht ahnen, dass dadurch zwar ihr Leben gerettet ist, aber ein kontinuierlicher Weg nach unten für sie beginnt. Wir lernen diese Frau kennen, die nicht im Selbstmitleid versinkt, sondern der Welt mehr und mehr mit bissigem Sarkasmus begegnet. Spitzzüngig und hochgebildet gefährdet sie damit eine einseitige Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich.

Julia Raab präsentiert uns Käthe Vordtriede dabei lebensnah und vorstellbar, ohne dass dabei deren vermeintliche Kälte und Wut sie unsympathisch wirken lässt.

Wirklich gelungen und sehr sehenswert.“

Daniela, Zuschauerin, 2016

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