ZEITICH

2006

Zeit – was ist das? Wer bestimmt sie und wie erleben wir sie? ZEITICH ist eine Performance über die Zeit

Eine Performance über die Zeit

Zeit – was ist das? Wer bestimmt sie und wie erleben wir sie?

Die Zeit der Gesellschaft, diese hektische Masse von Menschen, die sich nur strikt geradeaus auf ihrem Egotrip bewegt, steht der persönlichen Zeit die jeder Einzelne in sich trägt gegenüber. Was macht der Mensch mit der Zeit die ihm noch nicht entrissen wurde? Was macht die heutige Schnelllebigkeit mit den Menschen?

Die Inszenierung bedient sich der von Künstlern in den 60er Jahren entwickelte Performance. Diese Form beschäftigt sich mit darstellenden Experimenten. Themen des persönlichen und gesellschaftlichen Umbruchs sind die Grundlagen. Ziel ist der Prozess und nicht das Kunstprodukt.

Sammlungen von Texten, Gedanken und Musik sind die Grundlagen des Projekts. Durch das Ausprobieren unterschiedlicher Mittel und Formen des Theaters entwickelt sich eine Collage von szenischem Material. Die Zusammensetzung aus literarischen Texten, Zitaten u.a. von  Ende, Esterházy, Tucholsky, choreographierten Bewegungselementen und improvisierten Szenen prägen die Strukturen dieser Performance.

„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit.“ (M. Ende)

Ensemble: Svenja Dobberstein, Petra Ganter, Raphaela Kunz, Susanne Liehmann,  Stefanie Meyer

Inszenierung:Julia Raab

Premiere: 26. September 2006

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